Benchmark Methodology
Managed Connectivity Benchmark 2026 - Methodik
Methodik für einen anonymisierten Benchmark zu Verfügbarkeit, Latenz, Paketverlust, Mobilfunksignal, Failover-Tests und Provider-Prozessen.
Kernaussage
Anexum bereitet einen anonymisierten Managed Connectivity Benchmark auf Basis des verwalteten Bestands von mehr als 200 Verbindungen vor. Diese Veröffentlichung definiert Metriken, Ausschlüsse, Qualitätskontrollen und Datenschutzregeln. Sie enthält bewusst noch keine Ergebniswerte, bis Stichprobe, Messintervalle und Kundenfreigaben belastbar validiert sind.
Welche Grundgesamtheit wird betrachtet?
Einbezogen werden nur aktiv verwaltete Festnetz- und Mobilfunkverbindungen mit ausreichend vollständigen Mess- und Stammdaten. Die bekannte Bestandsgröße von mehr als 200 Verbindungen ist kein automatisch gültiger Stichprobenumfang für jede einzelne Metrik.
Welche Metriken sind vorgesehen?
Vorgesehen sind Erreichbarkeit, Latenz, Jitter, Paketverlust, Bandbreite, Mobilfunksignal, Router-Zustand, Failover-Status, Alarmdauer, Zeit bis Ticketanlage, Provider-Reaktion und Zeit bis stabiler Wiederherstellung.
Wie werden unterschiedliche Anschlüsse vergleichbar?
Technologie, Bandbreite, Region, Standorttyp, Carrier, SLA und Messintervall werden als Segmente geführt. Glasfaser, DSL, Koax, Standleitung und LTE/5G werden nicht ohne Segmentierung in einem Durchschnitt vermischt.
Welche Daten werden ausgeschlossen?
Ausgeschlossen werden Testanschlüsse, geplante Wartung ohne Kundenauswirkung, unvollständige Zeitreihen, bekannte Messsystemfehler, nicht repräsentative Inbetriebnahmephasen und Datensätze, deren Anonymität nicht ausreichend geschützt werden kann.
Wie wird Verfügbarkeit berechnet?
Die Methodik muss Nenner, Messintervall, geplante Wartung, Teilausfälle und Degradation eindeutig definieren. Eine einzelne Ping-Antwort gilt nicht automatisch als nutzbarer Service. Berechnung und Ausschlüsse werden mit jedem Ergebnis veröffentlicht.
Wie wird Datenschutz sichergestellt?
Es werden keine Kundennamen, exakten Standorte, IP-Adressen, Vertragsnummern oder individuellen Providerpreise veröffentlicht. Kleine Segmente werden zusammengefasst oder unterdrückt, wenn eine Rückidentifikation möglich wäre.
Wie wird die Qualität geprüft?
Vor Veröffentlichung werden Zeiträume, fehlende Werte, Zeitzonen, Duplikate, Messzieländerungen, Router-Wechsel und Ausreißer geprüft. Jede veröffentlichte Kennzahl erhält Stichprobengröße, Zeitraum und Berechnungsdefinition.
Wann werden Ergebnisse veröffentlicht?
Ergebnisse werden erst publiziert, wenn mindestens ein vollständiger Berichtszeitraum, dokumentierte Qualitätsprüfung und erforderliche Kundenfreigaben vorliegen. Bis dahin ist diese Methodik die verbindliche Grenze gegen erfundene oder voreilige Benchmarks.